Extremitäten/Hand

Als Kinder beginnen wir die Welt mit unseren Händen zu „begreifen“, als Erwachsener bewegen wir uns durch unsere Welt dann mit einer Selbstverständlichkeit, die uns erst dann wirklich bewusst wird wenn wir in dem einen oder anderen Bereich Defizite bemerken.

Dyputrensche Kontraktur

Dyputrensche Kontraktur

Als Dyputrensche Kontraktur bezeichnet man eine fortschreitende Bindegewebserkrankung die zu einem Streckdefizit in den Finger führen kann. In ausgewählten Fällen kann dies durch eine Spritze (Xiapex) korrigiert werden. Bei Rezidiven oder ausgeprägtem Befall ist eine Operation oft unumgänglich.

Bei einer Xiapex Behandlung wird der Wirkstoff Kollagenase, ein Enzym welches den bindegewebigen Strang auflöst, gespritzt. Nach 48 h Einwirkzeit kann der Strang dann problemlos aufgedehnt bzw. gebrochen werden. Die Behandlung wird teilweise von den Krankenkassen übernommen und kann eine echte Alternative zur Operation darstellen.

Vor dem Eingriff:

Absetzen von gerinnungshemmenden Medikamenten (Marcoumar, Thrombo ASS,…) eine Woche vor dem geplanten Eingriff, sowie eine Woche danach.

Beschränken Sie oder noch besser stoppen Sie den Nikotinkonsum mindestens für 2 Wochen vor dem Eingriff bzw. 4 Wochen danach.

Während des Eingriffs:

Der Eingriff erfolgt in Lokalanästhesie.

Nach dem Eingriff:

Nach dem Eingriff wird eine Schiene angepasst und mit Ergotherapie begonnen.

Ist aufgrund der Ausprägung oder anderen Gründen eine Operation unumgänglich, so wird hierbei unter Schonung der Gefäße und Nerven das überschüssige Bindegewebe entfernt. Kann ein primärer Wundverschluss aufgrund des Hautdefizites nicht erfolgen, so wird dieser mittels Verschiebelappenplastik oder Hauttransplantat in gleicher Sitzung durchgeführt.

Ganglion

Ganglion

Ein Ganglion ist eine gutartige Tumorbildung im Bereich einer Sehne oder auch eines Gelenks. Umgangssprachlich auch Überbein genannt. Dieses kann nicht nur optisch störend empfunden werden sondern auch funktionelle Beschwerden verursachen.

Vor dem Eingriff:

Absetzen von gerinnungshemmenden Medikamenten (Marcoumar, Thrombo ASS,…) eine Woche vor dem geplanten Eingriff, sowie eine Woche danach.

Beschränken Sie oder noch besser stoppen Sie den Nikotinkonsum mindestens für 2 Wochen vor dem Eingriff bzw. 4 Wochen danach.

Während des Eingriffs:

Je nach Größe und Lokalisation erfolgt der Eingriff in Lokalanästhesie oder Vollnarkose.

Nach dem Eingriff:

Abschließend wird ein Kompressionsverband angebracht, der in der Regel am nächsten Tag auf einen leichteren Verband gewechselt wird. Ebenso wird mit einer eventuell erforderlichen Drainage verfahren.

Nervenkompressionssyn.

Nervenkompressionssyndrome

Diese zeichnen sich durch chronische Druckschädigung an einem peripheren Nerven und dadurch bedingten motorischen und sensorischen Ausfällen aus. Ursache können die anatomische Lage als auch Unfallkomplikationen oder Überbeanspruchung sein.

Das häufigste Kompressionssyndrom ist das Karpaltunnelsyndrom. Hierbei handelt es sich um eine Schädigung des Nervus Medianus im Bereich der Handwurzel. Typischerweise kommt es vor allem nachts zu kribbeln und einschlafen der ersten drei Finger (Daumen, Zeigefinger, Mittelfinger).

Operativ lässt sich der Nerv relativ einfach dekomprimieren und sofern noch keine lange Schädigung besteht, regeneriert er auch wieder vollständig.

Wichtig ist eine präoperative Abklärung mittels Nervenleitgeschwindigkeit durch einen Neurologen.

Vor dem Eingriff:

Absetzen von gerinnungshemmenden Medikamenten (Marcoumar, Thrombo ASS,…) eine Woche vor dem geplanten Eingriff, sowie eine Woche danach.

Beschränken Sie oder noch besser stoppen Sie den Nikotinkonsum mindestens für 2 Wochen vor dem Eingriff bzw. 4 Wochen danach.

Während des Eingriffs:

Der Eingriff kann in Plexusanästhesie oder Vollnarkose erfolgen. Abschließend wird ein schienender Kompressionsverband angebracht.

Nach dem Eingriff:

Der Kompressionsverband wird am nächsten Tag durch einen leichteren Verband ersetzt. Die operierte Region sollte in jedem Fall für 4-6 Wochen geschont werden. Die Nähte können nach 14 Tagen entfernt werden.

Handverjüngung

Handverjüngung

Fälschlicherweise denken immer noch viele, dass das wahre Alter nur durch das Gesicht zu erkennen ist. Um der natürlich fortschreitenden Alterung entgegen zu wirken, werden somit Behandlungen primär in dieser Region durchgeführt. Unsere Hände bleiben dabei oft auf der Strecke und spiegeln weiterhin unser Alter.

Jemand der viel mit seinen Händen arbeitet, sich viel im Freien aufhält, der benötigt nicht nur viel Pflege. Hier zeigt sich zusätzlich zu Pigmentflecken, raue oder rissige Haut mit zunehmenden Alter ein Verlust an Muskel- und Fettmasse. Dadurch wirken die Hände dann ausgezehrt und schlaff.

Äußerlich kann dem mit der Mesotherapie (sog. Düngung der Haut), aber auch mittels Laser oder Peelings entgegengewirkt werden. Das Hautbild kann verbessert und eventuelle Pigmentflecken können beseitigt werden. Besteht ein massiver Hautüberschuss kann dieser bei Bedarf auch operativ korrigiert werden.

Da verlorene Muskelmasse gerade im Bereich des Handrückens nur sehr schwer wieder aufgebaut werden kann, so kann ein Auffüllen nur mittels Eigenfett oder Filler erfolgen.

Als zusätzliche AntiAging Maßnahme kann auch die Einnahme von Nahrungsergänzungsmittel und Radikalfängern wie Vitamin C sinnvoll sein, denn gesunde und gepflegte Nägel runden das Gesamterscheinungsbild ab.

Die Kosten sind abhängig vom erforderlichen Umfang des Eingriffes und eventuellen zusätzlichen Leistungen (z.B.: Wirkstoffkombinationen oder Kombinationseingriffe). Im Komplettpreis sind die Vor- und Nachbehandlung inkludiert.

Alle Operationen werden am KH der Barmherzigen Schwestern Linz durchgeführt.

Dr. Andrea Oßberger

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Diese Information erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ersetzt in keinem Fall das persönliche Beratungsgespräch!

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